Die meisten Autofahrer wissen: Ein Wechsel der Fahrzeugreifen ist im Winter unerlässlich.
Winterreifen werden für winterliche Strassenverhältnisse wie Eis, Matsch und Schnee entwickelt
und sind besonders für niedrige Temperaturen ausgelegt. Dies wird durch eine spezifische, weichere
Gummimischung erreicht. Um bei Schnee und Eis sicher ans Ziel zu kommen, sollten Sie auf 2
Dinge achten:
1. Keine minderwertigen Reifen
2. Immer genügend Profiltiefe (mindestens 4 mm)
Im Unterschied zu Sommerreifen sind Winterreifen zusätzlich zu ihrem Profil noch mit Lamellen
versehen, die sich unter Druck öffnen und in den Untergrund „krallen“
In Deutschland sind Winterreifen in der Regel mit der Kennzeichnung M&S (mud + snow bzw
Matsch und Schnee) versehen. Aber Vorsicht! Die Kennzeichnung ist zwar vorgeschrieben, aber
nicht geschützt. D.h. die Kennung M+S kann auch auf nicht wintertauglichen Reifen auftauchen.
Daher achten Sie darauf Ihre Reifen nur bei autorisierten Fachhändlern zu kaufen.
Warum sollte ich nicht mit Sommerreifen durch den Winter fahren?
Tests haben eindeutig erwiesen, dass ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 100 Km/h auf
nasser Fahrbahn mit Winterreifen ca. eine Autolänge weniger Bremsweg benötigt, um zum
Stillstand zu kommen, als das sommerbereifte Pendant. Diese Autolänge kann entscheidend sein
und den Unterschied zwischen „rechtzeitig zum Stehen gekommen“ oder „verbeulter Stoßstange“
ausmachen. Ist Untergrund nicht nur nass, sondern auch schneebedeckt, so werden die Unterschiede
noch gravierender. Bereits bei 50 Km/h verdoppelt sich der Bremsweg von Sommerreifen gegenüber den Winterreifen!
Also achten Sie darauf, welche Schuhe Sie Ihrem fahrbaren Untersatz anziehen. Schliesslich laufen
Sie bei Schnee und Eis ja auch nicht mit leichten Leinenschuhen durch das Schneegestöber, sondern
mit festem Schuhwerk. Mit gutem Grund.
Tip: Achten Sie darauf, den Reifendruck bei niedrigen Temperaturen um ca 0,2 bis 0,3 bar
gegenüber den Herstellerangaben, zu erhöhen. Die vom Reifenhersteller einkalkulierte -
Druckerhöhung im Reifen – ist im Winter geringer, als bei sommerlichen Temperaturen.