Um alle Fremdkörper aus dem Öl entfernen zu können, wurde der sogenannte Ölfilter entwickelt.
Diese Filter sind so aufgebaut das das Öl bei seinem Weg durch den Ölkreislauf im Motor durch den Ölfilter fließt und die Schmutzpartikel im inneren des Filters gebunden werden. Dieses wird mit Hilfe eines Filtermediums erreicht das meist aus Gewebe oder aus keramischen Stoffen besteht.
Im KFZ Bereich kommen in der Regel Patronenfilter zum Einsatz die mittels Innengewinde direkt hinter die Ölpumpe geschraubt werden. Aufgrund des Druckabfalls im System den so ein Filter verursacht bedarf es einer zusätzlichen Ölpumpe die das Öl durch den Ölfilter presst.
Wann muss der Filter gewechselt werden?
Normalerweise sollte ein Ölfilter immer dann gewechselt werden wenn auch das Motoröl gewechselt wird. Ein Patronenfilter kann nur eine begrenzte Menge an Verunreinigungen aufnehmen. Ist die Filterfläche des Filters zugesetzt steigt der Druck den die Ölpumpe leisten muss. Wenn nur das Motoröl gewechselt wird kann es passieren das vorhandene Schmutzpartikel in das neue Öl gelangen. Außerdem kann es passieren, dass der Ölfilter undicht wird denn die verwendeten Materialen altern aufgrund der aggressiven Umgebung schnell und sind meist auf ihre vorgeschriebene Lebensdauer ausgelegt.
Moderne Ölfilter haben ein im KFZ Bereich etwa ein Wechselintervall von 15000 bis 50000 km. Bei Nutzfahrzeugen sind es zwischen 60000 und 120000 km.
Im Nutzfahrzeugsektor gibt es wegen der hohen Kilometerleistung und der damit verbundenen hohen Servicekosten was Ölwechsel und Filterwechsel angeht auch diverse Spezialölfilter, zum Nachrüsten, bei denen ein besonderes feines Filtermedium verwendet wird. Hierbei muss dann nur das Filtermedium selbst getauscht werden und das Öl bleibt länger frisch. Was die Kosten erheblich reduzieren kann.