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Text über Keilrippenriemen und in welchem Motor er passt

Der Keilrippenriemen

Bild von einem Keilrippenriemen

Generell handelt es sich beim Keilriemen um einen Treibriemen innerhalb des Fahrzeugs, der allerdings inzwischen eine gute Weiterentwicklung erfahren hat. Der Keilrippenriemen, der auch in der Branche gern als Keilrippriemen bezeichnet wird, stellt hier eine Weiterentwicklung des klassischen Keilriemens dar. In seiner Funktion ist der Keilrippenriemen deutlich effektiver einsetzbar als der bekannte Keilriemen. Im Keilrippenriemen sind Vorteile des Flachriemens, hier sein geringer Radius und des Keilriemens mit großer Reibung und einem kleinen Umschlingungswinkel vereinbart worden.

Wie die Bezeichnung Keilrippenriemen schon sagt, ist der Riemen mit Rippen ausgestattet, die ihren Verlauf in Längsrichtung zum Riemen haben. Zur Verwendung des Keilrippenriemens ist entsprechend auch eine Riemenscheibe notwendig, die ebensolche Rillen aufweist. In modernen Motoren wird der Keilrippenriemen mit steigender Häufigkeit für den Antrieb verschiedener Notaggregate verwendet, so beispielsweise beim Klimakompressor, in der Lichtmaschine, innerhalb der Kühlwasserpumpe oder auch der Servopumpe neuerer Fahrzeuge. Aber nicht nur in Fahrzeugen findet der inzwischen sehr gebräuchliche und sinnvolle Keilrippenriemen Verwendung, denn auch in modernen Waschmaschinen kommt er als Antriebsriemen zum Einsatz.

Der Keilrippenriemen bewirkt, dass gleichzeitig mehrere Aggregate ihren Antrieb aus nur einem Riemen erzielen können, denn auch die glatte und nicht mit Rippen versehende Außenseite kann zum Antrieb genutzt werden.

Im Fahrzeug verwendet, bietet der Riemen eine deutlich höhere Lebensdauer als der klassische Keilriemen. Bis zu 160.000 Kilometern Laufleistung kann der Riemen ohne Austausch mittragen. Im Gegensatz zum klassischen Keilriemen, der häufig eine statische Spannung aufweist, benötigt der Keilrippenriemen ein automatisches Spannsystem, damit der zu jeder Betriebsbedingung die richtige und vor allem konstante Riemenkraft mitbringt.

Innerhalb der Gebrauchsnummer, die auf dem Keilrippenriemen vermerkt ist, bekommt der Nutzer eine genaue Auskunft über die Anzahl der Rippen, die der Keilrippenriemen aufweist, sowie auch Informationen über das Profil des Keilrippenriemens sowie seine Bezugslänge. In der Regel weisen die Keilrippenriemen eine Rippenanzahl von vier bis acht Rippen auf. Dabei können die Riemen durchaus auch eine beidseitige Verrippung aufweisen.

Der Keilrippenriemen zeichnet sich nicht nur durch die Verbindung verschiedener Nebenaggregate und deren Nutzung mit nur einem Riemen aus. Darüber hinaus hat er die Möglichkeit, höhere Leistungen als der klassische Keilriemen zu übertragen. Zudem benötigt diese Riemenform viel weniger Bauraum innerhalb eines sehr komplexen Antrieb.

Die Herstellung des Keilrippenriemens erfolgt aus einer Gummimischung, die zudem eine Faserverstärkung erhält, sowie den Zugsträngen und dem Rückengewebe beziehungsweise der Gummierung. Durch Umlenkrollen, die sich auf dem Rücken des Riemens befinden, können Umschlingungswinkel vergrößert werden.

Einer der wichtigsten Vorteile des Keilrippenriemens besteht darin, dass er innerhalb der Leistung eines Motors keinen Austausch erfahren muss, wie die für den klassischen Keilriemen gilt. Nur in Ausnahmefällen ist innerhalb der Laufleistung des Motors ein Austausch notwendig. Wichtig für die Erhaltung der üblichen Lebensdauer ist allerdings, dass der Keilrippenriemen keiner zu hohen Staubbelastung ausgesetzt wird und auch nicht regelmäßig besonders hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Auch ein intensiver und häufiger Umlenkungsgrad auf dem Riemenrücken kann die Lebensdauer des Keilrippenriemens deutlich reduzieren. Die Temperaturbelastung des Keilrippenriemens sollte regelmäßig eine Temperatur von maximal 100 Grad Celsius nicht überschreiten, um so die optimale Laufzeit des Keilrippenriemens zu erhalten und einen frühzeitigen Austausch zu verhindern.

 



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