Die Autobatterie oder auch Starterbatterie genannt liefert den elektrischen Strom für den Anlasser des Motors in allen Arten von Verbrennungsmotoren.
Sie ist in der Regel vorne rechts zu finden wenn man von vorne in den geöffneten Motorraum hineinsieht. Bei einigen Modellen ist sie aber auch im Kofferraum oder unter der Rücksitzbank bzw. unter einer Abdeckung hinter der Motortrennwand versteckt.
Die Batterien die im Auto Verwendung finden bestehen meist aus in Reihe geschalteten Bleiakkumulator-Zellen. Je nachdem wie viele Zellen in Reihe geschaltet werden desto leistungsfähiger sind sie. Die Anzahl der Zellen im Inneren geben natürlich auch Größe, Gewicht und Bauform vor. So sind 6 Volt Batterien meist Motorradbatterien, Autos besitzen eine 12 Volt und LKWs eine 24 Volt Batterie.
Bei langsam laufender Lichtmaschine versorgt die Batterie zusätzlich die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug da die Lichtmaschine nur bei höherer Drehzahl genug Strom für Verbraucher und das Laden der Batterie zu Verfügung stellen kann.
Aufbau und Funktion:
Die Bleiakkumulator-Zellen moderner Starterbatterien bestehen meistens aus zwei verschiedenen Stoffen: Schwefelsäure und Blei. Die positiven Elektroden bestehen aus Bleidioxid und die negativen aus Blei. Die Schwefelsäure bildet den Elektrolyten der den Stromfluss zwischen den Elektroden ermöglicht. Zwischen den Elektroden kommt ein Separator zum Einsatz, der für die Isolierung zwischen der positiven und negativen Platte sorgt.
Man kann die Lebensdauer einer Batterie erheblich steigern wenn man ein paar Tipps berücksichtigt:
Sauberkeit ist sehr wichtig für die Starterbatterie da durch Feuchtigkeit Kriechströme fließen können. Außerdem kann man an einer sauberen Batterie schneller Beschädigungen erkennen. Sind die Pole oxidiert sollten sie gesäubert und mit Polfett eingeschmiert werden.
Bei neuen Fahrzeugen sind die Batterien oft sicher in eine Plastikbox oder in einen Gewebemantel eingepackt und so geschützt. Beim Austausch der Batterie wird dieser Schutz oft als unwichtig abgetan und vergessen. Dieses kann das oxidieren und verschmutzen der Batterie erheblich beschleunigen.
Nicht zu viele Verbraucher gleichzeitig benutzen denn die Lichtmaschine hat nur eine begrenzte Kapazität und kann die Batterie sonst nicht mehr Aufladen.
Den Füllstand der Batterie regelmäßig überprüfen denn auch wartungsfreie Batterien müssen evtl. mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Dabei ist aufgrund der Batteriesäure größte Vorsicht angebracht.
Batterienrückgabe:
Seit dem 1.10.1998 ist die sogenannte Batterieverordnung in Kraft. Diese schreibt vor, dass der Handel alle von ihm verkauften Batterien kostenlos, nach Gebrauch zurücknehmen und Ordnungsgemäß entsorgen muss. Dies gilt auch bei Autobatterien die mit Pfand verkauft wurden. Ein Kaufzwang einer neuen Batterie bei Rückgabe einer alten ist somit unzulässig.