Falls Sie auf den Polstern oder dem Leder ihres Autos Flecken entdecken, dann nutzen Sie keinesfalls normale Haushaltsreiniger oder Allzweckreiniger. Diese wirken zwar bei der Entfernung von Flecken, können aber den Materialien erheblichen Schaden zufügen und sind daher nicht für die Autopflege zu empfehlen. Ebenso können aggressive Reiniger aus dem Haushalt die Dichtungen der Scheiben angreifen. Daher gilt es bei Glas, wie auch bei Polstern und Leder immer spezielle Reinigungsmittel zu verwenden. Damit bleibt Ihr Auto immer gut gepflegt.
Der Autopflege-Tipp für die älteren Modelle: Oldtimer lassen sich am besten von Hand waschen. Suchen Sie sich hierzu eine Waschbox in der Sie das Fahrzeug mit einem Hochdruckreiniger vorreinigen können. Anschießend nehmen sie die restliche Wäsche selbst in die Hand und seifen ihr Auto ein. Bei einem Oldtimer kommt es drauf an eine sanfte Autopflege zu betreiben, um eventuelle Schäden am Lack zu vermeiden.
Wenn Sie es bei der Lackpflege ganz genau nehmen, dann tasten Sie die Oberfläche Ihres Autos mit den Fingern ab und erspüren so Rückstände oder andere Verhärtungen auf dem Lack. Sind diese blinden Passagier einmal gefunden, dann greifen Sie zur Reinigungsknete, welche Sie in jedem Laden mit gängigen Autopflege-Artikeln finden können. Durch Reiben auf den Rückständen können Sie ihren Lack mit der Knete professionell behandeln. Damit Autopflege auch Autopflege bleibt und nicht zum Abschrubben des Lacks wird, übertreiben Sie nicht mit dem Druck auf den Lack.
Die optimale Temperatur ist das A und O bei der Autopflege und Lackpflege. Um Wasserflecken oder andere Ablagerungen zu vermeiden, greifen viele Autofahrer zu Lackkonservierungsmitteln. Beim Auftragen dieser Mittel sollte die Umgebungstemperatur 15-20°C betragen. Es ist also zu vermeiden diese Arbeit in praller Sonne zu erledigen, auch wenn die Autopflege unter diesen Bedingungen mehr Freude bereiten würde.
Auch wenn es für manchen Mann unnatürlich erscheint und sich jeder richtigen Selbsteinschätzung entzieht: Bei allen Pflegemitteln unbedingt die Anwendungshinweise lesen und bei der Autopflege beachten.
Die Poliermaschine ist ein hilfreiches Gerät in Sachen Autopflege. Jedoch gilt hier: Nur Profigeräte in Profihänden. Außerdem sollte man darauf achten keine Maschinen mit einer Drehzahl über 1700 Umdrehungen zu verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass man den Lack beschädigt. Besonders zu empfehlen sind die passenden Polituren zu ihrem Lack.
Oldtimer sollten nicht in maschinellen Waschanlagen gewaschen werden. Bei rauen Bürsten besteht die Gefahr, dass der Lack zerkratzt oder empfindliche Anbauteile beschädigt werden können. Greifen Sie deshalb bei der Autopflege Ihres Oldtimers besser zum altbewährten Schwamm.
Ein von Fingerabdrücken übersätes Cockpit pflegen Sie am besten geeigneten Reinigungsmitteln. Achten Sie darauf, dass der Reiniger auch für das Material der Armaturen geeignet ist. Ansonsten kann die Autopflege schnell zum Autodrama.
Eine ordentliche Vorwäsche des Autos machen Sie am besten mit viel lauwarmen Wasser und sauberen, weichen Schwämmen. Bei den Schwämmen sollte man ganz genau darauf achten, dass diese richtig sauber sind. Falls das nicht der Fall ist, kann der Lack schnell zerkratzen.
Autopflege soll natürlich auch Spaß machen: Also machen Sie doch einen Autopflege-Tag mit Ihrer Familie. Nehmen Sie sich einen Sonntag frei und machen Sie die Arbeiten in aller Ruhe. So wird ihre Autopflege garantiert ein Erfolg.